Immunstimulatoren erfüllen die gleichen Funktionen und wirken nach den gleichen Mechanismen bei allen Menschen, unabhängig von der Altersgruppe.
Sie stimulieren die Produktion und Aktivität von Immunzellen wie T- und B-Lymphozyten, Makrophagen und Leukozyten. Diese sind die Kampftruppen des Immunsystems, die dafür sorgen, dass pathogene Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Krebszellen identifiziert und beseitigt werden.
Darüber hinaus erhöhen und optimieren Immunstimulatoren die Synthese von Antikörpern – Proteinen, die Reizstoffe erkennen und neutralisieren.
Einige Immunstimulatoren haben die Eigenschaft, die Interferonspiegel zu erhöhen. Interferon ist ein besonders wichtiger immunologischer Protein, das eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Kontrolle von Virusinfektionen spielt.
Sie unterstützen auch die Entzündungsreaktionen im Körper – eine Eigenschaft, die besonders wichtig für Menschen nach einem bestimmten Alter ist, die im Laufe der Jahre verschiedene entzündliche Zustände und Erkrankungen entwickelt haben, die mit übermäßigen Entzündungen verbunden sind.
Immunstimulatoren verbessern auch das Gedächtnis unseres Immunsystems – sie helfen ihm, frühere Infektionen zu speichern, was eine schnelle und gezielte Reaktion im Falle eines Angriffs durch denselben Pathogen ermöglicht. Mit zunehmendem Alter wird häufig nicht nur das Gedächtnis des Gehirns, sondern auch das Gedächtnis unseres Immunsystems beeinträchtigt.
Nicht zuletzt ist, insbesondere für ältere Menschen, ein stimuliertes und aktives Immunsystem wichtig für die Entdeckung und Beseitigung von defekten eigenen Zellen, die oft die Grundlage für das Entstehen von Krebserkrankungen darstellen.
Mit dem Alter steigt signifikant das Risiko, bösartige Erkrankungen zu entwickeln, gerade wegen der Störungen und Veränderungen im Immunsystem.