Fühlen Sie sich müde, selbst nachdem Sie gut geschlafen haben?
Das ist nicht immer einfach nur angesammelte Müdigkeit, sondern ein Signal dafür, dass die Zellen nicht genügend Energie produzieren können. Ein extrem wichtiger Prozess, über den wir selten nachdenken, bis wir Kraft‑ und Vitalitätsmangel spüren.
Einer der Schlüsselelemente, die dieses Gleichgewicht unterstützen, ist Coenzym Q10 – eine natürliche Substanz, welche an der Energieproduktion beteiligt ist und die normale Funktion der Zellen unterstützt.
Der Begriff „Coenzym“ stammt von seiner Rolle als begleitendes molekulares Partnermolekül der Enzyme, das lebenswichtige biochemische Reaktionen im Körper aktiviert und beschleunigt.
Mit der Zeit jedoch sinken seine Werte allmählich. Häufig liegen drei Hauptgründe zugrunde:
- Natürlicher Rückgang der Synthese mit zunehmendem Alter;
- Chronischer Stress, falsche Ernährung und Rauchen;
- Einnahme bestimmter Medikamente (wie Statine).
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Lebensmittel am reichsten an Coenzym sind, wie Sie eine ausreichende Aufnahme über die Nahrung sicherstellen und wann Ergänzungen eine sinnvolle Ergänzung zur ausgewogenen Ernährung sein können.
Welche Lebensmittel am reichsten an Coenzym Q10 sind

In den folgenden Zeilen betrachten wir die Hauptgruppen von Lebensmitteln mit hohem Coenzym‑Gehalt – von tierischen Produkten bis hin zu pflanzlichen und fermentierten Quellen, die helfen können, täglich optimale Werte aufrechtzuerhalten.
Tierische Quellen (Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte)
Coenzym Q10 kommt in allen Zellen des Körpers vor, doch seine Konzentration ist am höchsten in Organen mit großem Energiebedarf – wie Herz, Leber und Nieren. Genau das erklärt, warum tierische Produkte zu den natürlichen Hauptquellen von Q10 zählen.
Innereien
Unter den tierischen Lebensmitteln mit hohem Coenzym‑Gehalt zählen Innereien. Zur besseren Orientierung, welche Produkte am meisten Coenzym Q10 liefern, hier einige Beispiele mit ihrem Gehalt:
- Hirschfleisch ‑ 15,8 mg/100 g
- Schweineherz ‑ 11,8 mg/100 g
- Rinderherz‑ 11,3 mg/100 g
- Hühnerherz ‑ 11,4 mg/100 g
- Schweinenieren ‑ 9,6 mg/100 g
Fisch
Der Coenzym Q10‑Gehalt in Fischprodukten liegt an der aktiven Lebensweise der Fische. Durch das konstante Schwimmen haben sie eine höhere Stoffwechselaktivität, was zur Anreicherung von mehr Coenzym Q10 in ihren Muskelgeweben führt. Die höchsten Mengen finden sich in fettreicheren Fischen wie Makrele (bis 6,8 mg/100 g) und Hering (1,5–6 mg/100 g), während Lachs und Thun geringere Werte enthalten (ca. 0,85–1,5 mg/100 g). Neben hervorragender Quelle für Coenzym und Omega‑3‑Fettsäuren unterstützen Fischprodukte das Herz‑Kreislauf‑System, indem sie die normale Durchblutung und Energielevel in den Zellen fördern.
Meeresfrüchte
Coenzym Q10 kommt auch in Meeresfrüchten vor, die in der Regel niedrigere Mengen liefern, meist unter 1 mg/100 g. Garnelen, Muscheln und Austern können kleine Mengen Coenzym beitragen, zusammen mit anderen nützlichen Mineralien wie Zink und Selen, welche an den Energieproduktionsprozessen in den Zellen beteiligt sind.
Pflanzliche Quellen (Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse)
Obwohl Fleisch und Fisch zu den reichsten Quellen gehören von Coenzym, leisten auch pflanzliche Lebensmittel einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung seines Gleichgewichts. Sie liefern Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien, die nicht nur die Aufnahme ergänzen, sondern auch die Verwertung des Coenzyms unterstützen. Das macht sie zu einem unverzichtbaren Teil des Speiseplans — insbesondere für Menschen, die keine tierischen Produkte konsumieren.
- Pflanzliche Öle (Soja‑, Raps‑, Sesamöl) ‑ Kaltgepresste Öle zählen zu den besten Coenzym Q10‑Quellen für Vegetarier.
- Nüsse und Samen (Erdnüsse und Pistazien) ‑ Reich an ungesättigten Fettsäuren, die die Aufnahme des Coenzyms verbessern und die Herzgesundheit fördern.
- Getreide‑ und Hülsenfrüchte (Gerst und Soja) ‑ Liefern pflanzliche Proteine und Ballaststoffe, die den Stoffwechsel und die Freisetzung von Energie unterstützen.
- Gemüse (Brokkoli, Spinat und Avocado) ‑ Enthalten geringe Mengen an Coenzym Q10 (unter 1 mg/100 g), sind aber reich an Antioxidantien, die synergetisch mit dem Coenzym wirken können, um die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Milch‑ und fermentierte Produkte
Milch‑ und fermentierte Produkte zählen nicht zu den Spitzenreitern im Coenzymgehalt, spielen jedoch eine Schlüsselrolle bei dessen Aufnahme. Sie enthalten Proteine, Vitamine und Probiotika, und der Fermentationsprozess kann die Bioverfügbarkeit des Coenzyms leicht erhöhen.
- Milchprodukte ‑ enthalten geringere Mengen an Coenzym Q10 (unter 1–2 mg/100 g), sind aber eine gute Quelle für Kalzium, Proteine und nützliche Bakterien, welche die Verdauung und den allgemeinen Stoffwechsel fördern.
- Eier ‑ liefern moderate Mengen an Coenzym Q10 (1–3 mg/100 g) und enthalten Fette, die die Aufnahme fettlöslicher Substanzen verbessern. Sie eignen sich fürs Frühstück oder ein leichtes Abendessen.
- Tofu und Soja ‑ pflanzliche Alternative für Menschen, die keine tierischen Produkte konsumieren. Sie sind reich an pflanzlichen Proteinen und gesunden Fetten, die den Energie‑ stoffwechsel und den Zellschutz unterstützen.
Wie Sie die Aufnahme von Coenzym Q10 über die Ernährung erhöhen
Die optimale Aufnahme von Coenzym Q10 hängt nicht nur von der Wahl der Nahrungsquellen ab, sondern auch davon, wie sie kombiniert, zubereitet und konsumiert werden. Im folgenden Teil werden beispielhafte Lebensmittel‑k Kombinationen, der Einfluss der Zubereitungs‑methoden und grundlegende Hinweise für die tägliche Einnahme vorgestellt.
Beispielhafte Lebensmittel‑kombinationen

Die Aufrechterhaltung optimaler Coenzym‑Werte erfordert keine komplizierten Rezepte. Mit einigen gezielt ausgewählten Kombinationen können Sie die Aufnahme ganz natürlich verbessern. Hier sind ein paar leckere Beispiele, die Lebensmittel mit hohem Coenzym‑Gehalt und gesunden Fetten kombinieren:
Salat mit Spinat und Lachs, gewürzt mit Soja‑ oder Rapsöl
Wenn Sie Coenzym mit Gemüse mit hohem Antioxidanziengehalt kombinieren, wie Spinat oder Avocado, wird der Zell‑schutz verstärkt und die Regeneration unterstützt. Der Spinat liefert Eisen und Vitamin C, die die Zellatmung fördern, und die Fette aus Fisch und Öl verbessern die Aufnahme des Coenzyms.
Rinderfilet mit Brokkoli in der Pfanne, bestreut mit Sesamsamen
Verbindet eine reiche Quelle von Coenzym Q10 und Proteinen mit Ballaststoffen, Vitamin K und Antioxidantien. In Kombination mit Coenzym unterstützen Brokkoli die Entgiftung und liefern zusätzliche Vorteile fürs Immunsystem. Sesamsamen wiederum enthalten gesunde Fette, die die bessere Aufnahme des fettlöslichen Coenzyms fördern.
Hausgemachter Pastet von Schweine‑ oder Hühnerleber, kombiniert mit Vollkornbrot

Die Leber zählt zu den konzentriertesten Quellen von Coenzym, B‑Vitamine und Eisen, die den Energiestoffwechsel unterstützen. Das Vollkornbrot ergänzt das Gericht mit Ballaststoffen und langsam verfügbaren Kohlenhydraten, die anhaltende Energie liefern.
Einfluss der Zubereitung auf den Q10‑Gehalt
Hohe Temperaturen und lange thermische Verarbeitung können den Coenzym Q10‑Gehalt in Lebensmitteln reduzieren. Studien zeigen, dass beim Braten etwa ein Viertel der Menge verloren geht – vor allem bei Fleisch und Fisch. Schonendere Methoden wie Kochen, Dünsten und Backen bewahren zwischen 70 und 86 % des Coenzyms, und bei minimaler thermischer Verarbeitung können bis zu 90 % erhalten bleiben.
Praktische Tipps für die tägliche Einnahme
Egal ob Sie tierische, pflanzliche oder Milch‑Quellen bevorzugen: Wichtig ist, dass sie regelmäßig im Menü auftreten. Die Fette in Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen sind entscheidend für die Aufnahme des fettlöslichen Coenzyms. Ein aktiver Lebensstil, ausreichend Schlaf und Stressreduzierung unterstützen ebenfalls die natürliche Coenzym‑Synthese im Körper. In der unten stehenden Tabelle sind die besten natürlichen Coenzym‑Quellen und die empfohlene Häufigkeit des Konsums dargestellt.
|
Lebensmittelgruppe |
Beispielquellen |
Empfohlene Häufigkeit |
|
Fleisch |
Herz, Leber, Nieren |
1–2 Mal pro Woche |
|
Fisch |
Lachs, Makrele, Thun, Hering |
2–3 Mal pro Woche |
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Meeresfrüchte |
Garnelen, Muscheln, Austern |
1–2 Mal pro Woche |
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Pflanzliche Öle |
Soja, Raps, Sesam |
1–2 EL täglich |
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Nüsse und Samen |
Erdnüsse, Pistazien, Sesam |
1 Hand voll täglich |
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Vollkornprodukte |
Gerste, Hafer, Naturreis |
3–5 Mal pro Woche |
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Hülsenfrüchte |
Soja, Linsen, Bohnen, Kichererbsen |
3–4 Mal pro Woche |
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Gemüse |
Brokkoli, Spinat, Avocado |
Jeden Tag |
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Milchprodukte |
Joghurt, Käse
|
1 Portion täglich |
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Tierische Produkte |
Eier |
3–4 Mal pro Woche |
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Pflanzliche Basis‑Produkte |
Tofu und Soja |
2–3 Mal pro Woche |
Zusätzliche Einnahme durch Nahrungsergänzungsmittel
Bei unzureichender Ernährung oder erhöhtem Energiebedarf stellen Ergänzungen mit Coenzym Q10 einen effektiven Weg dar, optimale Werte zu erhalten. Im Folgenden werden die Haupt‑Indikationen, die empfohlenen Dosierungen und die Prinzipien der Kombination mit Nahrung und Vitaminen dargestellt.
Wann es sinnvoll ist, zu ergänzen
Nahrung ist die Hauptquelle des Coenzyms, doch dennoch gibt es Situationen, in denen der Körper nicht genügend produzieren oder aufnehmen kann – z. B. mit zunehmendem Alter, bei chronischem Stress oder Einnahme bestimmter Medikamente.
In solchen Fällen kommen Nahrungsergänzungsmittel zur Hilfe – nicht als Ersatz, sondern als natürliche Unterstützung zur Aufrechterhaltung optimaler Coenzym‑Werte und der normalen Zellfunktion.
Am häufigsten entsteht der Bedarf für Ergänzungen mit zunehmendem Alter (insbesondere nach dem 50. Lebensjahr), wenn die natürliche Coenzym‑Synthese deutlich abnehmen kann.

Weitere Faktoren sind anhaltender Stress, Krankheiten, Schlafmangel oder die Einnahme von Statinen (Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels), die die Synthese des Coenzyms hemmen. Anzeichen für niedrige Coenzymwerte können anhaltende Müdigkeit, verminderte Ausdauer, verzögerte Erholung nach Belastung und häufigeres Auftreten von Muskelschmerzen sein.
Obwohl es keinen universellen Labortest zur Messung des Coenzyms gibt, verwenden Ärzte häufig biochemische Marker für oxidativen Stress und Parameter der mitochondrialen Aktivität, um die Energieproduktion der Zellen zu bewerten. In jedem Fall ist die Rücksprache mit einem Spezialisten der sicherste Weg, um festzustellen, ob eine zusätzliche Einnahme notwendig ist.
Kombination aus Nahrung und Nahrungsergänzungsmitteln
Bei gesunden Erwachsenen liegt die tägliche Erhaltungsdosis von Coenzym üblicherweise zwischen 100 und 200 mg, wenn es als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. In bestimmten Fällen, z. B. bei Einnahme von Statinen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder hoher körperlicher Belastung, können die Dosen höher sein – zwischen 200 und 300 mg. Studien, veröffentlicht im Journal of the American College of Cardiology und in BioFactors, zeigen, dass die Einnahme in diesem Bereich die mitochondriale Funktion verbessern und oxidativen Stress reduzieren kann – insbesondere bei älteren Menschen.
Bei der Wahl eines Nahrungsergänzungsmittels ist es wichtig, auf die Form des Coenzyms zu achten, das in Form von Ubichinon (oxidiert) und Ubichinol (reduziert) vorkommt. Ubichinol wird vom Körper effizienter aufgenommen, da es die aktive Form ist, die die Zellen direkt verwenden. Die kombinierte Einnahme von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln mit Coenzym Q10 unterstützt die Zellatmung und hat eine nachhaltige Wirkung auf den Energiestoffwechsel. Für noch bessere Wirksamkeit kann das Coenzym zusammen mit Vitamin C und E eingenommen werden, die synergetisch wirken.
Vitamin C unterstützt die Regeneration des Coenzyms, während Vitamin E die Zellmembranen vor oxidativem Stress schützt.
Fazit
Coenzym Q10 ist eine dieser Substanzen, über die man selten nachdenkt, und viele wissen nicht einmal, dass unser Körper sie selbst herstellt. Dennoch spielt es eine Schlüsselrolle für die normale Zellfunktion und Energieproduktion – ein Prozess, ohne den unser Körper nicht vollständig funktionieren könnte.
Obwohl es auf natürliche Weise im Körper gebildet wird, nimmt seine Synthese mit der Zeit ab – insbesondere nach dem 35. bis 40. Lebensjahr, bei chronischem Stress oder der Einnahme bestimmter Medikamente. Dies äußert sich oft in einem niedrigeren Energielevel, langsamerem Stoffwechsel und einem Gefühl von Erschöpfung.
Um den normalen Energiehaushalt aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, Coenzym-Q10-reiche Lebensmittel in die Ernährung aufzunehmen – Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Sie bieten natürliche Unterstützung für die Zellen und tragen zur Vitalität des Körpers bei.
Wenn jedoch die Ernährung nicht ausreicht, können Ergänzungen mit Coenzym Q10 eine natürliche Erweiterung eines gesunden Lebensstils sein. Auf Vitaon.de finden Sie unsere vegetarischen Kapseln mit reiner Zusammensetzung, optimaler Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit, hergestellt unter strenger Qualitätskontrolle und hohen Produktionsstandards.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sind die Top 5 Lebensmittel mit dem höchsten Coenzym-Q10-Gehalt?
Am reichsten an Coenzym Q10 sind Hirschfleisch, Schweineherz, Rinderherz, Hühnerherz und Schweinenieren – unter den Fischen Makrele und Hering.
Kann man Coenzym Q10 allein über die Nahrung aufnehmen?
Bei gesunden Menschen mit ausgewogener Ernährung – ja, da der Körper einen Teil des Coenzyms selbst produziert. Mit zunehmendem Alter oder bei bestimmten Zuständen nimmt die Synthese jedoch deutlich ab. In solchen Fällen liefert die Nahrung nur 2–5 mg pro Tag, was nicht ausreichend ist.
Wird Coenzym Q10 beim Kochen zerstört?
Ja. Beim Braten und bei hohen Temperaturen geht etwa ein Viertel seines Gehalts verloren. Schonendere Methoden wie Kochen, Dünsten und Backen helfen, zwischen 70 und 86 % des Coenzyms in der Nahrung zu erhalten.
Welches ist das beste pflanzliche Lebensmittel mit hohem Q10-Gehalt?
Unter den pflanzlichen Quellen hat Sojaöl den höchsten Coenzym-Q10-Gehalt – bis zu 9,7 mg/100 g.
Wann ist es besser, Coenzym Q10 als Ergänzung statt über die Nahrung aufzunehmen?
Ergänzungen sind sinnvoll, wenn der Körper einen erhöhten Energiebedarf hat oder die eigene Synthese reduziert ist – im Alter, bei Einnahme von Statinen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder anhaltender Müdigkeit.

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